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Biographie & Ueberblick

Cesare Civetta hat über 60 Orchester in 28 Ländern dirigiert. Orchester im Lincoln Center und im Madison Square Garden. Das National Public Radio, das schwedische Radio und die südafrikanische Sendeanstalt haben seine Konzerte live gesendet und die Nachrichtensender CNN – ABC – CBS – NBC haben Konzerte von Civetta in den USA mit der Buffalo Philharmonie, der Cincinnati Philharmonie und der Queens Symphonie ausgestrahlt.

Eine südafrikanische Nachrichtenschlagzeile hat erfasst, was der Schlüssel zu Civettas Erfolg ist:
KONZERT SPIEGELT LEIDENSCHAFT DES DIRIGENTEN WIDER
„Die Leidenschaft des Dirigenten Cesare Civetta war ohne Zweifel der Faktor, der dieses Konzert so erfolgreich und unterhaltsam machte. Civettas offensichtliche Liebe zur Musik hat sich deutlich in der Aufführung des Orchesters widergespiegelt.[...] Das Spiel des NPO-Kammerorchester war von hohem Standard.“
  SAP Durban

Civetta, gebuertiger New Yorker, studierte an folgenden Universitaeten:
- Academia Musicale Chigiana (Musikakademie Chigiana) in Siena, Italien
- Fordham Universitaet
- Juilliard Schule
- Manhattanville College (Diplom in Musik)
- Universitaet von Cincinnati (Meister der Musik im Orchester-Dirigieren)
und lernte am Aspen Musik Festival.

Unter seinen Lehrern waren Walter Levin, Gründer des La Salle Quartett, dann Paul Vermel, Sixten Erhling, Italo Tajo und Vincent La Selva.

Civetta nahm an Meisterklassen teil, zusammen mit Franco Ferrara, Lukas Foss, Carlo Maria Giulini, Max Rudolf, Robert Shaw, Leonard Slatkin, Andre Previn und Otto Werner Müller.

Er dirigierte sein erstes Orchesterkonzert mit 18 Jahren, seine erste Opernproduktion mit 19 Jahren und im Alter von 23 Jahren wurde er zum dirigierenden Mitglied der Philharmonie von Buffalo ernannt. Diese Ernennung machte ihn zu einem der jüngsten Dirigenten der internationalen Szene.

„Cesare Civetta hat ein fröhliches und enthusiastisches Gebaren, das Ihn von Anfang an bei einem Orchester beliebt macht. Seine Dirigiertechnik ist so klar wie seine musikalischen Ideen. Bei seiner ersten Probe bekam er Ovationen.“
Clementina Fleshler vom künstlerischen
Beratungsausschuss des Philharmonischen Orchesters von Buffalo.


„In 1982 in Aspen lernte ich diesen jungen Mann kennen und brachte ihn später zum Philharmonischen Orchester von Buffalo... Er erwies sich sowohl als vielversprechend und talentiert, als auch als äußerst enthusiastisch, voller Energie und Eifer.“
  Julius Rudel

In Europa dirigierte Civetta das erste Mal in Meisterklassen von Franco Ferrara mit dem russischen philharmonischen Orchester aus Bulgarien.

Offensichtlich hat er die absolute Beherrschung über das Orchester, wobei er mit Sicherheit das Orchester dazu bringen kann, Alles zu tun, was er will.“
  Franco Ferrara

In den folgenden zwei Jahren hatte Civetta sein Debüt im Madison Square Garden, dann in der Alice Tully Hall im Lincoln Center und in der New Yorker Town Hall. Jeder seiner Auftritte in New York war ausverkauft, einschließlich der Opern-Galavorstellungen mit Aprile Millo, Leo Nucci und mit den Opernlegenden Licia Albanese und Ferruccio Tagliavini.

„Unter Civetta war das Orchester fantastisch!“
  Licia Albanese

„Schon beim ersten Mal, als ich mit diesem jungen Dirigenten arbeitete, erkannte ich sofort, dass ich ein wirklich großes Talent entdeckt hatte.“
  Ferruccio Tagliavini

„Durch seine vollständige Kontrolle über das Orchester entlockte Civetta Aufführungen, schön in Struktur und Tempo gestaltet und durchgeführt.“ B.H. Haggin (1900-1987), Autor zahlreicher Bücher, u.a ., „Gespraeche mit Toscanini“. Das Magazin Ovation nannte Haggin „Dekan der Musikschriftsteller und Kritiker“.

Sein Debüt in Schweden fand mit dem Kammerensemble, dem Schwedischen Ensemble der Neuen Musik statt. Das All - American Programm wurde live über das schwedische Radio in ganz Skandinavien ausgestrahlt.

Civettas Debüt auf dem europäischen Kontinent fand in Walbrzych, Polen statt, wo er ein selten gespieltes spätes Werk von Schubert, die „Grando Duo“ op.140, aufführte.

CHINA

In China war er der erste Gastdirigent, der am Wuhan Konservatorium für Musik dirigierte. Er unterrichtete auch Meisterklassen und Kurse. Er dirigierte die Orchester der Peking-, Shanghai- und Shenjang- Konservatorien. Dort traf er auf einen Ausbruch des Enthusiasmus für die westliche Musik, der von Orchestern, Studenten und dem Publikum gleichermaßen geteilt wurde.

SÜD AFRIKA

Wurde Civetta nach Durban in Süd Afrika eingeladen, wo er das Philharmonische Orchester von Natal in einer Folge von Konzerten leitete, die direkt von der South African Broadcast Company übertragen wurden.

„Aufschlussreich in einem ziemlich veränderten Stil, mit einem völlig anderen Elan.“

Das Resultat war ein Mozart voller Präzision, Leichtigkeit und Klarheit, wobei der Sanftheit, der Zärtlichkeit und dem Feingefühl voller Spielraum gegeben wurden. Civetta dirigierte mit einem wahren Gefühl für Stil.“
  Bernard Newman, „Sunday Tribune“

„Schiere Vitalität, Schwung und Elan...Er hat ein waches Verständnis für Rhythmus und ein Gefühl für den Fluss in der Melodie ... seine Gesten entlockten allen Teilen des Orchesters ein außergewöhnliches Spiel. Der Saal war voll und das Publikum schien es genauso zu genießen, Herrn Civetta zuzuhören, wie es das Orchester genoss, für ihn zu spielen. Ich kann nur sagen, dass wir tatsächlich Glück hatten, einen Dirigenten zu finden, der so offensichtlich den Stil Mozarts versteht.

Ich empfand „Tod und Verklärung“ von Strauss als besonders außergewöhnlich - eine Deutung von großer Weite- und da wo es nötig war von großer Eindringlichkeit, mit genau dem richtigen Maß an Betonung auf dem metaphysischen und philosophischen Inhalt der Musik. Civetta holte das Maximum aus den Höhepunkten heraus und das NPO antwortete mit reichem, klangvollem Spiel. Ich war besonders beeindruckt von der soliden Basslinie, die der Musik eine größere Tiefe des Tones zu verleihen schien, als üblich.

Die Ouvertüre zu den Meistersingern rundete das Konzert ab ... es war voll von großartig gestalteten, frechen Tönen...Hier wird gezeigt was geschaffen werden kann, wenn ein Gastdirigent den Musikern Glanz verleiht“

  George Nisbet, Der Daily News

RUSSLAND

Herr Civetta zeichnet sich dadurch aus, dass er der erste Amerikaner ist, der eine Tour quer durch die ehemalige Sowiet Union dirigierte. Am 21. Dezember 1991 gab er seine erste Vorstellung des Stars and Stripes Forever im Hauptsitz der kommunistischen Partei in Yaroslavl, wo Civetta die Lenin Statue umdrehte, um ihn zur Wand schauen zu lassen. An diesem historischen Tag gründeten 11 Republiken offiziell den Commonwealth of Independent States und markierten somit das Ende der Sowiet Union. Waehrend die Sowiet Union sich im Umbruch befand, strahlte Voice of America eine Reportage ueber Civetta's historische Tour nach Polen, Rumaenien und Russland aus. Eine Videodokumentation ueber die Tour wurde in neun Sprachen produziert.

Mr Civetta besuchte Russland sechsmal. Er dirigierte, u.a . , am Puschkin Opern-und Ballett Theater, in Wladiwostok an der Pazifik-Symphonie, an der Philharmonie in Irkutsk und an der Philharmonie in Nowosibirsk.

Er hat amerikanische, deutsche und russische Musik in 13 russischen Städten aufgeführt, von denen viele zum ersten Mal einen amerikanischen Dirigenten begrüßt haben. Einige der Städte wie Khabarowsk und Omsk sind größere Militärzentren, die sich erst kurz vor Civettas Ankunft Auslaendern gegenueber geöffnet haben. Und viele der Konzerte wurden direkt übertragen.

„Eine derart volle Konzerthall in unserer Stadt ist noch nie dagewesen.“
  Der Pacific Star, Khabarovsk

Civetta leitete in mehreren Staedten die Erstauffuehrung von Mozarts 6. Symphonie und der Ouvertuere von La Clemenza di Tito. Auch gab er vielen Zuschauern zum ersten Mal eine Vorstellung des Marche Slave von Tschaikovsky, der seit dem Aufkommen des Kommunismus wegen der Zitate der Tsar Hymnen verboten war.

„Die erste Vorstellung des amerikanischen Dirigenten Cesare Civetta war ausverkauft ... Eines der Geheimnisse, die den künstlerischen Charme des Dirigenten ausmacht, ist sein frischer und jugendlicher Geist. Die Konzertbesucher honorierten die Größe und den Charme des weltweit anerkannten Dirigenten mit tosendem Applaus.“
  Priamurski News, Khabarovsk
 
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